Nach ein paar regenreichen Wochen ließ heute die Sonne den gelben Klee in den Olivenhainen wieder erstrahlen.
Und auch andere Blumen am Wegesrand blühten wieder auf.
In diesem Blog findet Ihr unsere Fotos, Berichte über unsere persönlichne Erfahrungen und Erlebnisse in Griechenland und insbesondere auf die Insel Kreta, die sich während zahlreicher, oft monatelanger Aufenthalte bei uns angesammelt haben. Ich werde hierbei nicht unbedingt chronologisch vorgehen, sondern wie mir meine Erinnerungen gerade in den Kopf kommen oder mir unsere Fotos gerade in die Finger fallen ! Gedacht für alle Kreta-Freunde und die , die es vielleicht noch werden wollen.
Nach ein paar regenreichen Wochen ließ heute die Sonne den gelben Klee in den Olivenhainen wieder erstrahlen.
Und auch andere Blumen am Wegesrand blühten wieder auf.
Eine einzigartige Atmosphäre bot sich gestern um Mitternacht rings um den Voulismeni-See in Agios Nikolaos.
Tausende Menschen drängten sich mit ihren brennenden Osterkerzen rings um den See herum und feierten den Beginn des Ostersonntages bei Feuerwerk und dem Abbrennen der Judas-Puppe inmitten des Sees.
Ein Drohnenvideo zur Feier gibt es hier:
In den vergangenen Wochen hat es häufig und sehr viel geregnet auf Kreta.
Grundsätzlich sind alle hier froh über den Regen, denn die Stauseen waren in den vergangenen Wochen und Monaten ziemlich leer und man hatte sich schon Sorgen über den bevorstehenden Sommer gemacht.
Wir haben diese Zeit genutzt und unser Badezimmer komplett renoivieren lassen.
Auch deshalb gibt es von diesen Tagen hier keine Bilder von der Insel.
Zum ersten April jedoch bescherte uns das Wetter ein seltenes Phänomen.
Ein extrem heftiger Sahara-Sandsturm fegte mit kräftigem Regen und starken Sturmböen über die Insel.
In den Frühjahrsmonaten sind gelegentliche Saharawinde hier keine Seltenheit. Aber so heftig wie gestern waren die Winde doch schon sehr ungewöhnlich.
Nach ersten Gewittern zogen langsam immer mehr sandige Wolken heran und färbten den Himmel glutrot.
Diese Färbung entsteht durch Mineralien und Eisenoxid im Sand und während das blaue Licht gestreut nicht mehr durchscheinen kann, durchdingen nur die langwelligen roten Lichtanteile die Staubwolken.
Ein Besuch der Ruinen der minoischen Stadt Gournia (2.500 v.Chr.) im Nordosten der Insel Kreta ist in den Monaten Februar und März besonders empfehlenswert.
Denn anders als in den heißen und kahlen Sommermonaten sind die Mauern jetzt mit einem grünen Blütenteppich bedeckt
Und dazu finden sich auch kaum Besucher außerhalb der Touristensaison.
So waren wir am heutigen Sonntag fast zwei Stunden vollkommen allein zwischen den Ruinen unterwegs.