Donnerstag, 10. März 2016

Best Loukoumades ever in Agios Nikolaos Crete Kreta

Bis vor wenigen Jahren betrieb Georgios Kokkinis in Agios Nikolaos wenige Meter vor der Plateia ein kleines Kafeneio , in dem er die besten Loukoumades des Ortes machte.

Georgios Kokkinis Agios Nikolaos Kreta

Loukoumades in Agios Nikolaos Crete


Auf dem schmalen Bürgersteig direkt an einer der Hauptverkehrsstrassen nahm man an einem kleinen Tisch Platz, bestellte einen Frapé und die leckeren in heissem Honig gemälzten und mit ein wenig Zucker und Zimt bestäubten Backwaren und wenig später servierte Giorgos sie zusammen mit kleinen Gäbelchen und Messerchen.




Inmitten des Trubels um einen herum liess es sich hier schön und lecker entspannen.


Vor ein paar Jahren starb Georgios und jetzt befindet sich in diesem Haus eine Boutique.

Ich habe noch einmal ein paar Fotos aus verschiedenen Jahren zusammengestellt, um an ihn und seine leckere Nascherei zu erinnern.




Georgios Kokkinis Agios Nikolaos Kreta


Best Loukoumades ever in Agios Nikoloas

Freitag, 5. Februar 2016

Die neue Glocke der Ekklisia Estavromenos in Anatoli - Εκκλησία Εσταυρωμένος Aνατολη

Am 12. September 2006 machten wir einen Ausflug Richtung
Kalamafka und Malles.

Hinter Kalamafka haben wir irgendwann rechts einen Feldweg eingeschlagen und uns überraschen lassen, was uns erwartet.
Nach gefühlt ein paar Kilometern trafen wir auf ein Schild 

"Agios Georgios 0,5 km" - und tatsächlich - wenige hundert Meter entfernt lag ziemlich versteckt eine kleine Kapelle, an der wir ein erstes Picknick machten.

Die kleine Kapelle war nicht verschlossen und es zeigte sich innen, daß sie wohl vor ein paar Jahren renoviert worden war. Dabei hatte man zumindest einen Teil der Wandmalereien erhalten.
Wir zündeten zwei Kerzen an - so wie wir es immer tun, wenn wir ein einsames Kapellchen finden - und natürlich liessen wir für die Kerzen auch ein paar Münzen auf dem Tisch liegen.








Dann setzten wir uns vor die kleine Kirche und genossen bei einer traumhaften Aussicht unseren frisch geschüttelten Frapè und unsere Teigtaschen.












Frisch gestärkt fuhren wir weiter den Berg hinauf und landeten schliesslich auf einem Gipfel mit Kapelle und Gipfelkreuz.





Wie wir später erfuhren handelte es sich um die Ekklisia Estavromenos, die auf dem Berg nördlich des Dorfes Anatoli (bei Ierapetra) steht.
Allerdings war rings um die Kapelle ein geschäftiges Treiben angesagt.




Mehrere Männer aus dem Dorf waren gerade dabei, das Aussengelände neu zu pflastern und jemand hatte gerade noch einen grossen Blechkasten als Kerzenaltar angeliefert sowie die Kirchenglocke - die nun entweder neu oder restauriert war.
Das Kirchlein schien gerade einen neuen Aussenanstrich bekommen zu haben und man befand sich wohl in der Endphase der Renovierung.

Als wir dem Treiben ein paar Minuten zugeschaut hatten, machten die Männer eine Pause und luden uns ein, mit Ihnen von den mitgebrachten Speisen zu essen und einen Raki zu trinken.

So sassen wir am frühen Nachmittag in schöner Runde mit wildfremden Menschen zusammen .

Nach der Pause wurde dann die Glocke am Glockenturm befestigt und wenig später konnten wir den ersten Glockenschlag hören.








Zufrieden über den schön erlebten Tag machten wir uns dann wieder auf den Weg den Berg hinunter und gondelten gemütlich nach Hause.

Bei Meseleri wollten wir noch an einem weiteren Kapellchen am Wegesrand anhalten - und o Wunder, schon wieder wurden wir eingeladen.

Diesmal waren der Pope und ein paar Frauen aus dem Dorf dabei, die Kapelle innen auf Hochglanz zu bringen - und natürlcih hatten sie auf einem kleinen Tisch auch etwas zu essen stehen und wir wurden wieder eingeladen, einen Happen mitzuessen.







Und wenn uns jetzt noch jemand fragt was wir an Kreta so lieben, dann sind es diese Erlebnisse, die sich seit vielen Jahren in unser Gedächtnis eingebrannt haben.

Die Begegnungen mit all diesen netten Menschen, Ihre Offenheit, Herzlichkeit und ihre Gastfreundschaft.

Und so lassen wir uns von jedem Tag auf´s neue überraschen, was er uns wohl so bringen mag.




Samstag, 17. Oktober 2015

Schmetterlinge und Vögel auf Kreta

Heute konnte ich in Makrygialos auf Kreta einen afrikanischen Monarchfalter auf Bild bannen, eine Gattung, die ansonsten sehr flatterhaft ist.

Afrikanischer Monarchfalter auf Kreta

Auch ein Eisvogel kam mir heute am gleichen Ort vor das Teleobjektiv.

Eisvogel auf Kreta
 

Freitag, 16. Oktober 2015

Auf dem Berg Timio Stavro (748m)


Wer im Dunkeln die Schnellstrasse bei Neapoli entlang fährt, der sieht auf dem Berggipfel gegenüber der Stadt ein grosses beleuchtetes Kreuz stehen.





Immer wieder einmal hatten wir hier herauffahren wollen und heute haben wir es dann endlich mal gemacht und sind hinaufgefahren auf den Timio Stavro.

Vom kleinen Dorf Kourounes geht eine kleine Strasse Richtung Kloster Xirolimni und dann links auf den antennenbewaldeten Gipfel.

Dort oben auf 748 Metern Höhe steht zwischen den ganzen Funkantennen eine kleine Kapelle und das grosse Kreuz.

Von hier hat man eine tolle Aussicht hinunter auf Neapoli.

Glücklicherweise ist der Bereich um die Kapelle umfriedet und man sollte auch unbedingt das Eingangstor nach Betreten wieder schliessen, denn die zahlreichen Ziegen haben die ganze Umgebung schon mit ihren Hinterlassenschaften markiert.

Wer von hier Fotos machen möchte, der sollte jedoch am Morgen hier heraufkommen, damit man die Sonne halbwegs noch im Rücken hat.

Weil wir am frühen Nachmittag hier waren und ich halb gegen das Licht fotografieren musste, sind die Bilder nicht ganz so toll.




Mittwoch, 14. Oktober 2015

Die griechische Flagge weht noch

Auch wenn die Nachrichten aus Griechenland sich nicht immer rosig anhören -

heute habe ich eine kleine griechische Flagge auf dem Dach einer Taverne in Makrygialos fotografiert und es schien, als würde sie sich mit ihrem Glanz voller Stolz gegen alle Unbill stemmen ....


Dienstag, 13. Oktober 2015

Zum Afentis Stavromenis - dem höchsten Berg in Ostkreta

Von unserer Terrasse aus war der Afentis Stavromenis mit seinen 1476 Metern heute früh völlig wolkenfrei zu sehen.
Vom höchsten Berg im Osten Kretas hat man einen tollen Rundumblick auf die Mirabellobucht im Norden und auf das Libysche Meer im Süden und kann auch bis zum Ostende der Insel blicken.




Also machten wir uns auf den Weg hinauf von der Südküste über Schinokapsala und Oreino ins Thriptigebirge.






Rund zwei Kilometer unter dem Gipfel dann aber der Schock - Ein Erdrutsch versperrte den Weg dermaßen, daß kein Auto mehr den Weg hätte passieren können.




Also vorsichtig gewendet und auf halber Strecke Picknick gemacht.

Deshalb kann ich Euch leider keine schönen Bilder vom Gipfel zeigen sondern "nur" die Aussicht auf die Mirabellobucht mit Agios Nikolaos und Elounda.




Ich hatte das Gefühl, daß die Bergziege uns von oben auslachte ....



Fitte und gut ausgerüstete Wanderer schaffen den E4- Wanderweg natürlich auch zu Fuß -
Von Oreino sind es rund 12 Kilometer hinauf.




Kreta im Herbst

Oktober 2015 - die Tage werden kürzer - bereits um 19 Uhr ist es dunkel auf der Insel.
Tagsüber ist es dennoch sommerlich warm mit rund 25 Grad.

Kreta - Makrygialos


Wenn nur die Wolken nicht wären !

An der Nordküste ist es ziemlich bewölkt und dann fühlt es sich auch nicht mehr warm genug zum Baden im Meer an.

Also mchen wir uns auf den Weg an die Südküste und finden in Makrygialos genau das Richtige:

Kreta Makrygialos

Kreta - Makrygialos


Sonnenschein - seichtes Meer und sanfte Brandung.

Und auch der kleine Hafen liegt verschlafen in der Sonne 

Kreta - Makrygialos

Kreta - Makrygialos